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Wir wollen damit Winzer unterstützen, die durch Ihren persönlichen Einsatz und aus Überzeugung herraus dazu beitragen daß unsere gefährdete Umwelt mit nachhaltigen Mitteln regeneriert und unseren Nachfahren erhalten wird. Im Vergleich sind die Weine dieser Winzer auch qualitativ meist gleichwertig oder noch höher anzusetzten, als manch konventionell arbeitender Betrieb, und doch trotzdem zu einem attraktiven und fairen Preis. Uns ist klar, daß wir nicht alle Weine ersetzen können, wir werden also weitehin viele Weine aus konventionellem Anbau führen. Doch auch ein qualitätsbewußter, "nicht Öko-Winzer" geht in seinem Rahmen sicherlich bewußter mit der Rebe, dem Boden und der Umwelt um, wie ein auf Masse ausgelegter Großbetrieb. Damit wollen wir Zeichen setzen und uns generell abheben von einheitlicher Massenware, wie Sie in vielen Supermärkten und Discountern durch eine immer mehr rigoros nach unten gehende Preispolitik angeboten wird.
Zu diesem Thema sei hier noch ein vor einiger Zeit erschienener Artikel aus der Zeitschrift "Wein Gourmet" zitiert: |
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"Billig und fies" Von Ulrich Sautter, Wein Gourmet
Schlechte Nachricht für Schnäppchenjäger: Weine aus Billig-Läden wie Aldi, Lidl & Co. sind nur im Preis Spitze. Beim Geschmackstest vom Fachmagazin "Wein Gourmet" haben sie indes schlecht abgeschnitten. Manches Gesöff schrammte sogar nur knapp an der Einstufung als Essigwasser vorbei. Wer beim Weineinkauf im Discount auf Schnäppchen hofft, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht. In einer Stichprobe des Magazins "Wein Gourmet" haben gerade Mal 3 von 104 getesteten Billigweinen gleichermaßen im Preis und zumindest einigermaßen auch im Geschmack überzeugen können: der 2003er "Villa Paolo" von Penny, der 2003er "Kaiserstühler Weißer Burgunder" von Aldi Süd und der "Cimarosa Reserva Privada" von Lidl, ebenfalls aus dem Jahr 2003. Aber: Die Weinexperten mussten von den übrigen getesteten Weinen 71 mit gerade mal ausreichend bewerten. 13 Rot- und 17 Weißweine erhielten sogar die Note mangelhaft oder gar ungenügend. "Wein Gourmet": Zeitschrift aus dem Hamburger Jahreszeiten Verlag
Für seine Probe hat die Wein-Gourmet-Redaktion Testkäufer in Aldi-, Lidl-, Penny-, Plus-, Netto-, Norma-, Hit- und Kondigeschäfte geschickt. Ihre Aufgabe: Sie sollten für den Qualitätstest pro Weinsorte drei Flaschen ihrer Wahl kaufen. Insgesamt kamen so 312 Flaschen Weiß- und Rotweine in die Testauswahl, keine davon billiger als 99 Cent, aber auch keine teurer als 4,99 Euro. Der Grund für die schlechte Qualität der Billigweine aus Discountmärkten ist leicht auszumachen. Was zählt ist Masse, nicht Klasse, denn von den umsatzstärksten Weinen werden mehr als eine Million Flaschen benötigt. Wein-Broker kaufen deshalb im Auftrag der Discountketten die nötige Weinmenge von überall her zusammen. Die unterschiedlichen Sorten werden dann in einer Lohnkellerei gemixt und so nachbehandelt, dass über einen längeren Zeitraum hinweg Abfüllungen mit ähnlichem Geschmack möglich werden. Negative Ausreißer lassen sich allerdings auch so nicht immer ausschließen. Manche Billig-Weine im "Wein-Gourmet"-Qualitätstest haben so viel Essigsäure enthalten, dass sie kaum genießbar waren. Immerhin: Mit Messwerten zwischen 0,8 und 1,0 Gramm Essigsäure pro Liter gelten sie nach dem Weinrecht wenigstens noch als Wein. Wenn auch knapp. Neben dem Geschmackstestergebnis ernüchtert zudem die schlechte Wein-Nachkaufgarantie im Billig-Supermarkt. Angesichts der großen Stückzahlen, die Discounter unter demselben Etikett vermarkten, können Flaschen mit demselben Etikett durchaus unterschiedliche Weine enthalten. Der Chianti "Giorgio Gaudio" beispielsweise, einmal gekauft bei Plus in Binz und ein weiteres mal bei einer Oldenburger Plus-Filiale, hat im Test erkennbar unterschiedlich abgeschnitten - obwohl beide Flaschen aus dem gleichen Jahrgang 2003 stammten. |
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